Rauchverbot

Rauchverbot ab 1. Juli in öffentlichen Räumen im Kanton Freiburg

Rauchverbot ab 1. Juli

Rauchverbot ab 1. Juli

Ab 1. Juli 2009 darf im Kanton Freiburg in öffentlichen Räumen wie Verwaltungsgebäuden, Geschäften und Einkaufszentren nicht mehr geraucht werden. Gaststätten müssen das Rauchverbot hingegen erst auf den 1. Januar 2010 umsetzen.

Dort werden Raucherinnen und Raucher laut dem Volksentscheid vom vergangenen November in Fumoirs verbannt. Dies sind abgeschlossene Räume mit ausreichender Lüftung. Kinder unter 16 Jahren haben keinen Zutritt. In Freiburger Fumoirs werden die Gäste, im Gegensatz etwa zu ihren Pendants im Kanton Bern, nicht bedient.

Laut den Ausführungsbestimmungen, die der Freiburger Staatsrat in einer Medienmitteilung bekannt gab, dürfen die Fumoirs maximal ein Drittel der Gesamtfläche des Restaurants ausmachen, höchstens aber 60 Quadratmeter. Die Bestimmungen lassen auch Ausnahmen für Hotelzimmer, Pflegeheime oder Gefängnisse zu, die ebenfalls bereits ab 1. Juli grundsätzlich rauchfrei sein müssen.

Parallel zum Rauchverbot setzt der Kanton Freiburg auf Prävention. Die Direktion für Gesundheit und Soziales (GSD) und die Fachstelle Tabakprävention (CIPRET) lancierten dazu ein Fünfjahresprogramm.

Es besteht aus Informationskampagnen, Schutz vor dem Passivrauchen und Hilfe beim Rauchstopp. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 2,3 Mio. Franken.

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1