Schönenwerd

Raser ziehen Urteil weiter - Jetzt spricht die Mutter von Lorena

Die drei Raser von Schönenwerd ziehen das Urteil weiter. Für die Mutter der getöteten Lorena ein unhaltbarer Zustand.

Die drei Raser von Schönenwerd ziehen das Urteil weiter. Für die Mutter der getöteten Lorena ein unhaltbarer Zustand.

Für Lorenas Mutter geht der Albtraum weiter. Die drei Raser von Schönenwerd ziehen die Urteile weiter. «Sie stehen nicht gerade für das, was sie getan haben», ist Brigitte W. überzeugt.

«Das sind Leute, die machen, was sie wollen», sagt Brigitte W. Weil die drei Raser von Schönenwerd das Urteil weiterziehen, könne sie nicht abschliessen. Noch heute besucht Brigitte W. täglich das Grab ihrer Tochter.

Der Opferanwalt Marco Unternährer spricht indes von keinem «geschickten Schachzug» der drei Raser. «Das Urteil könnte auch höher ausfallen.» Zudem werfe der Weiterzug kein gutes Licht auf die drei.

Am 8. November 2008 kam beim Unfall in Schönenwerd die 21-jährige Lorena ums Leben. Sie sass auf dem Rücksitz eines korrekt fahrenden Autos. Ende Oktober hatte das Amtsgericht Olten den Hauptangeklagten der vorsätzlichen Tötung, der vorsätzlichen schweren Körperverletzung und der mehrfachen groben Verletzung der Verkehrsregeln für schuldig befunden.

Dafür erhielt er eine Freiheitsstrafe von fünf Jahren und acht Monaten. Die beiden Mitangeklagten wurden wegen mehrfacher grober Verletzung der Verkehrsregeln zu einer teilbedingten Freiheitsstrafe von je 28 Monaten verurteilt. Je acht Monate davon müssen sie im Gefängnis absitzen. Dieses Urteil wollen die drei Raser nun weiterziehen. (dno)

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