Klarstellung
Raiffeisen-Gerüchte: Doris Leuthard sucht keine Mandate nach ihrer Zeit als Bundesrätin

Die AZ berichtete darüber, dass Doris Leuthard im Gespräch sein soll mit der Raiffeisenbank für mögliche Tätigkeiten nach ihrer Bundesratszeit. Jetzt reagiert ihr Departement mit einer Klarstellung.

Merken
Drucken
Teilen
Doris Leuthard, Uvek-Vorsteherin.

Doris Leuthard, Uvek-Vorsteherin.

KEYSTONE

Nachdem Doris Leuthard mit einer möglichen neuen Aufgabe bei der Raiffeisen-Bank in Verbindung gebracht wurde nach ihrem Rücktritt als Bundesrätin, stellt die Uvek-Vorsteherin nun klar, dass sie weder vom Verwaltungsrat der Raiffeisen-Bank kontaktiert worden sei, noch sich die Frage nach Verwaltungsratsmandaten stelle.

Die AZ hatte in ihrer Ausgabe vom Montag berichtet, dass Doris Leuthard als mögliche Verwaltungsratspräsidentin bei der Raiffeisen im Gespräch sei. Das Uvek hatte am Sonntag bereits auf Anfrage der AZ dazu festgehalten: «Das Uvek kommentiert keine Gerüchte.»

Nachdem die AZ gestern nun zusätzlich Headhunterin Doris Aebi ins Spiel gebracht hat, die den Kontakt zur Leuthard hergestellt haben soll, stellt das in einem Schreiben nun klar: «Die Bundesrätin weist die Behauptungen zurück. Weder kennt Bundesrätin Leuthard Verwaltungsratspräsident Johannes Rüegg-Stürm, noch wurde sie durch den Verwaltungsrat der Raiffeisen-Bank in dieser Angelegenheit kontaktiert, noch von Headhunterin Doris Aebi angefragt, noch stellt sich für Bundesrätin Leuthard grundsätzlich die Frage nach Verwaltungsratsmandaten.»

Weiter betont das Uvek: «Bundesrätin Leuthard wurde von der Vereinigten Bundesversammlung für die Legislatur 2015 bis 2019 als Mitglied der Landesregierung gewählt. Sie bearbeitet die aktuellen Dossiers ihres Departements und die Geschäfte im Bundesrat engagiert und motiviert weiter. Bundesrätin Leuthard sucht daher keine Mandate für die Zeit nach dem Ausscheiden aus der Landesregierung.» (az)