Im Ständerat verabschiedete der noch zwei Monate amtierende Ständeratspräsident Hansheiri Inderkum (CVP/UR) von zwei Ständerätinnen und neun Ständeräten, die der kleinen Kammer zwischen zwölf und zwanzig Jahren (Rolf Büttiker, FDP/SO) angehörten.

Warme Abschiedsworte richtete Inderkum auch an Rolf Schweiger (FDP/ZG), Dick Marty (FDP/TI), Theo Maissen (CVP/GR), Hermann Bürgi (SVP/TG), Helen Leumann (FDP/LU), Christoffel Brändli (SVP/GR), Erika Forster (FDP/SG), Peter Briner (FDP/SH), Philipp Stähelin (CVP/TG) und Maximilian Reimann (SVP/AG).

Inderkum, der selbst ebenfalls abtritt, wurde von seinem wahrscheinlichen Nachfolger Hans Altherr (FDP/AR) mit einem schönen Blumenstrauss verabschiedet.

38 Nationalräte gehen

Im Nationalrat verabschiedete Präsident Jean-René Germanier (FDP/VS) 11 Nationalrätinnen und 27 Nationalräte. Darunter waren langgediente Parlamentarier wie Hans Rudolf Gysin (FDP/BL) mit 24 Jahren im Rat oder Christine Goll (SP/ZH), Andrea Hämmerle (SP/GR) mit je 20 Jahren und der Kommunist Josef Zisyadis (PdA/VD) mit 17 Jahren.

Nach 16 Jahren zieht sich unter anderem auch der Landwirt Josef Kunz (SVP/LU) zurück, einer der Hauptdarsteller aus dem bekannten Film "Mais im Bundeshuus". Auch die Gesundheits- und Sozialpolitiker Thérèse Meyer (CVP/FR), Claude Ruey (FDP/VD), Charles Favre (FDP/VD) und Pierre Triponez (FDP/BE) verlassen Bundesbern definitiv.

Den Rat ebenfalls verlassen wird der erste ins nationale Parlament gewählt Grüne, Daniel Brélaz (VD). Der Stadtpräsident von Lausanne war erstmals 1979 in den Nationalrat gewählt worden.