Werte stimmen
Radioaktivitäts-Messflüge bringen kein beunruhigendes Resultat

Über Solothurn und Freiburg und um die Kernkraftwerke Beznau und Leibstadt wurden diese Woche Radioaktivitäts-Messflüge durchgeführt. Jetzt teilt die Nationale Alarmzentrale mit: Es wurden keine aussergewöhnlichen Werte festgestellt.

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Die radioaktiven Strahlungswerte sind in Ordnung.

Die radioaktiven Strahlungswerte sind in Ordnung.

AZ

Jedes Jahr führt die Nationale Alarmzentrale eine Messkampagne Aeroradiometrie durch. Dabei wird aus der Luft die Radioaktivität am Boden gemessen. Im Auftrag der Aufsichtsbehörde werden die Schweizer Kernanlagen im Turnus alle zwei Jahre vermessen. Hinzu kommen jeweils ausgewählte Gebiete in verschiedenen Regionen der Schweiz.

Für das Gebiet der Städte Solothurn und Umgebung sowie Freiburg und Umgebung, das Gebiet des Mont-Vully, sowie auf der Strecke Bern – Thun – Spiez – Kandertal konnten Messkarten erstellt werden, welche die normale Radioaktivität abbilden. «Es wurden keine ungewöhnlichen Werte festgestellt», teilt die Nationale Alarmzentrale am Freitag mit.

In der Umgebung der Kernkraftwerke Beznau und Leibstadt (inklusive zwei Sektoren der Notfallschutzzone 2), des Paul Scherrer Instituts und des Zwischenlagers ZWILAG sei ausserhalb der Betriebsareale keine Ablagerung von künstlicher Radioaktivität festgestellt worden. «Es wurden keine Änderungen gegenüber den Messresultaten der Vorjahre registriert», heisst es abschliessend. (mgt)

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