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«Radio Energy Zürich» verstärkt pflichtgemäss Informationsangebot

Dani Büchi will die Vorgaben an "Radio Energy Zürich" vorbehaltlos umsetzen

Dani Büchi will die Vorgaben an "Radio Energy Zürich" vorbehaltlos umsetzen

Der Privatsender «Radio Energy Zürich» strahlt ab sofort keine Radarwarnungen mehr aus. Dafür wird pflichtgemäss das Informationsangebot ausgebaut, wie der Radiosender mitteilte.

Die Neuerungen sind eine Folge der angestrebten Konzessionsübertragung von "Radio Monte Carlo Züri" (RMC) an den Ringier-Sender "Energy". Radarwarnungen sind in der neuen Konzession nicht mehr erlaubt, wie es weiter heisst.

Das von Giuseppe Scaglione für RMC eingereichte Konzessionsgesuch sieht 11 Stellen im News-Bereich vor, wie "Energy"-Geschäftsleiter Dani Büchi auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA sagte. Daran orientiere man sich.

Gemäss Communiqué wird das redaktionelle Angebot während der Prime-Time am Morgen, am Mittag und Abend ausgebaut. Namen zu Redaktoren und Moderatoren wollte Büchi noch keine nennen.

Laut Büchi werden mit den eingeleiteten Massnahmen die in der neuen Konzession enthaltenen Vorgaben "vorbehaltlos umgesetzt". Man hoffe, noch dieses Jahr die Genehmigung des UVEK für die Übertragung der RMC-Konzession zu erhalten.

"Energy Zürich" wird ohne Unterbruch weiterhin auf der Frequenz 100,9 MHz vom Üetliberg weitersenden. Festivitäten seien Ende Jahr jedoch keine vorgesehen, sagte Büchi. Aber es gebe sicher ein "intensives Weihnachtsprogramm".

"Energy Zürich" war bei der UKW-Konzessionsvergabe vor einem Jahr leer ausgegangen. Somit müsste der Ringier-Sender den Betrieb Ende 2009 einstellen. Mit dem Kauf der Konzession von Giuseppe Scagliones "RMC Züri" könnte dies verhindert werden.

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