HSG-Spesenaffäre

Professor Sester tritt Anfang 2020 zurück - Verweis gegen Dozenten

Die Universität St. Gallen (HSG) zieht Konsequenzen aus der vor einem Jahr aufgedeckten Spesen-Affäre. (Archivbild)

Die Universität St. Gallen (HSG) zieht Konsequenzen aus der vor einem Jahr aufgedeckten Spesen-Affäre. (Archivbild)

Die Universität St. Gallen (HSG) hat über Konsequenzen aus der vor einem Jahr aufgedeckten Spesen-Affäre informiert: Der freigestellte Professor Peter Sester tritt Anfang 2020 zurück. Ein weiterer Dozent erhielt einen schriftlichen Verweis.

In einem dritten Fall, der ebenfalls einen Dozenten betrifft, ist das Disziplinarverfahren wegen eines Rechtsmittelverfahrens noch offen, wie die Universität am Freitag mitteilte. Der Schlussbericht zur Untersuchung gegen das von Sester geleitete HSG-Institut für Finanzwirtschaft, Finanzrecht und Law Economics soll offengelegt werden.

In der Spesenaffäre geht es um nicht gerechtfertigte Spesenbezüge am betroffenen Institut. Im Mittelpunkt steht Professor Peter Sester. Der Universitätsrat hatte ihn bereits früher freigestellt und eine Strafanzeige gegen ihn eingereicht. Die Universität unterzieht derzeit sämtliche ihrer Institute einer Sonderprüfung.

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