«Pro Natura Aargau ist als Naturschutzorganisation dankbar um jeden Schritt in Richtung Realisierung von Auen, Golfplatz und Ökologisierung der Landwirtschaft in der Region Bad Zurzach: Die ausgeräumte Landschaft wird strukturiert, der Düngereintrag in Boden, Rhein und Grundwasser reduziert, neue Biotope für viele Tier- und Pflanzenarten werden geschaffen. Gleichzeitig entsteht ein attraktiver Erholungsraum, welcher den Kurort bereichert.» So heisst es in der Medienmitteilung vom Dienstag.

Damit schaltet sich Pro Natura in die Diskussion um das Auengebiet in Rietheim ein. Sie weisen darauf hin, dass sie einen Auftrag des Kantons Aargau erhalten haben, den Volkswillen umzusetzen.

Pro Natura erklärt auch warum ausgerechnet Rietheim als Standort geeignet ist. Echte Auenrenaturierungen seien nur dort möglich, wo der Fluss fliesst. Da der Rhein sonst überall gestaut sei und die einzige erhaltene Fliessstrecke sich zwischen dem Kraftwerk Rekingen und der Aaremündung befindet, sei der Ort ideal. «Darum wird ausgerechnet Rietheim mit einem Projekt beschenkt, an dem viele Generationen ihre Freude haben werden.» schreibt die Pro Natura. (pd/aen)