Dass der Schulweg ein wichtiger Freiraum für Kinder ist, in dem sie sich geistig, körperlich und sozial entwickeln, ist nichts Neues. Dennoch ziehen es viele Eltern vor, die Kinder stets zu begleiten oder gar im Auto zur Schule und nach Hause zu fahren.

Es sei richtig und verständlich, dass sich Eltern Gedanken machten um die Sicherheit ihrer Kinder, schreibt Pro Juventute in einer Mitteilung vom Montag. Sie empfiehlt deshalb, den Weg mit den Kindern zusammen kennenzulernen und zu üben und die Begleitung nach und nach zu reduzieren.

«Rad steht, Kind geht»: die BFU-Kampagne zum Schulanfang 2015.

«Rad steht, Kind geht»: die BFU-Kampagne zum Schulanfang 2015.

Aufschlussreich und wichtig sei, den Weg aus der Kinder-Perspektive kennenzulernen: Dann erkenne man, dass den Kindern parkierte Autos den Weg versperren, Hecken und dergleichen ihnen die Sicht nehmen. Zudem sind Kleidung und Ausrüstung wichtig - Regenschirme etwa beeinträchtigen das Blickfeld, besser sind Regenjacken oder Pelerinen.