Schweiz

Private Transportunternehmen wollen in das Corona-Hilfspaket für den öV einbezogen werden

Taxis und Reisebusse haben sich in der Coronakrise gemäss Astag als systemrelevant erwiesen und die gleichen Einbussen wie der öffentliche Verkehr gehabt.

Taxis und Reisebusse haben sich in der Coronakrise gemäss Astag als systemrelevant erwiesen und die gleichen Einbussen wie der öffentliche Verkehr gehabt.

Der Schweizerische Nutzfahrzeugverband Astag fordert, dass auch private Transportunternehmen im Härtefall Unterstützung durch den Bund erhalten. Diese sollen in das Corona-Hilfspaket für den öV und den Schienenverkehr einbezogen werden.

(agl) Das Schweizer Strassentransportgewerbe sei genauso von der Coronakrise betroffen wie der öffentliche Verkehr, schreibt der Verband ASTAG am Mittwoch in einer Medienmitteilung. Zudem sei es für die Menschen und die Wirtschaft in der Schweiz unabdingbar. «Der private Güter- und Personentransport auf der Strasse muss deshalb zwingend in das Unterstützungspaket des Bundes einbezogen werden», lautet die Forderung von Astag.

Konkret brauche es Hilfsmassnahmen für ausgewiesene Härtefälle, die direkt oder indirekt aufgrund der behördlich verfügten Coronamassnahmen «in eine existenziell bedrohliche Notlage» geraten sind. «Solange eine faire und sinnvolle Härtefallklausel für private Transportunternehmen fehlt, können wir der Vorlage nicht zustimmen», wird der Astag-Zentralpräsident und ehemalige Berner SVP-Nationalrat Adrian Amstutz in der Mitteilung zitiert.

Anfang Juli verabschiedete der Bundesrat ein Rettungspaket für den öffentlichen Verkehr sowie den Schienenverkehr im Umfang von 800 Millionen Franken. Damit solle sichergestellt werden, dass die Unternehmen zahlungsfähig bleiben und das Transportangebot nicht eingeschränkt werden muss.

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