Guebuzas Frelimo-Partei lag den Angaben nach bei 77 Prozent. Die Regierungspartei regiert das südostafrikanische Land seit der Unabhängigkeit von Portugal im Jahr 1975. Der Sieg der Partei galt bereits im Vorfeld des Urnengans als sicher, da die Opposition zerstritten ist.

Auch die Wiederwahl von Guebuza wurde erwartet. Der 66-jährige Millionär steuert damit auf eine zweite Amtszeit zu. Das offizielle Endergebnis wird erst für den 12. November erwartet.

Internationale Wahlbeobachter bezeichneten die Wahl vom Mittwoch als friedlich und gut organisiert. Allerdings wurden auch Vorwürfe laut, die Opposition sei in einigen Regionen an der Teilnahme an der Wahl gehindert worden.

Mosambik ist eines der ärmsten Länder der Welt: 90 Prozent der Bevölkerung leben von weniger als zwei Dollar pro Tag. Die ersten demokratischen Wahlen fanden 1994 nach einem 16-jährigen Bürgerkrieg (1976-1992) statt.