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Post-Gewinn mit 358 Millionen Franken klar unter Vorjahresperiode

Schweizerische Post mit Gewinn (Archiv)

Schweizerische Post mit Gewinn (Archiv)

Die Schweizerische Post hat im ersten Halbjahr 2009 einen Gewinn von 358 Millionen Franken erwirtschaftet. Aufgrund gestiegener Lohnkosten und stärkeren Mengenrückgangs bei den Briefen betrug der Gewinn aber deutlich weniger als jener der Vorjahresperiode.

Gegenüber dem ersten Halbjahr 2008 mit einem Gewinn von 425 Mio. liegt ein Rückgang von 16 Prozent (67 Mio.) vor, schreibt die Post in einer Medienmitteilung. Gründe für die Abnahme seien das schwierige konjukturelle Umfeld sowie durch Lohnerhöhungen und höheren Personalbestand gestiegene Personalkosten.

Die Wirtschaftskrise wirkte sich vor allem auf die logistischen Bereiche der Post aus. Den stärksten Rückgang hatte der Bereich "Poststellen und Verkauf" zu verzeichnen, wo das Ergebnis um 29 Millionen auf minus 67 Millionen Franken zurückging.

Im ersten Halbjahr 2009 wurden rund 5 Prozent weniger Briefe versendet. Weil durch die vollständige Inbetriebnahme der neuen Briefzentren unter anderem Kosten gespart werden konnten, sank das Betriebsergebnis von PostMail laut Post "lediglich" um 7 Millionen auf 127 Millionen Franken.

Für das gesamte Geschäftsjahr 2009 erwartet die Post ebenfalls ein Ergebnis, das deutlich tiefer als im Vorjahr ist. Den Gewinn drücken dürften die seit 1. Juli 2009 wirksamen Preissenkungen im Briefpostbereich.

Am positivsten entwickelte sich die "PostFinance". In diesem Bereich steigerte sich das Ergebnis um 44 Millionen auf 198 Millionen Franken. Auch "Swiss Post International" konnte trotz Rezession den Umsatz um 13 Millionen auf 29 Millionen Franken verbessern.

Den Ertrag ebenfalls verbessert hat PostAuto mit dem Betrieb von mehreren neuen Linien und höherer Nachfrage. PostAuto legte um 11 Millionen auf 24 Millionen Franken zu.

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