Positiver Standbericht des Bundesamtes für Verkehr

Arbeiten kommen voran

Arbeiten kommen voran

Die Eisenbahn-Grossprojekte NEAT, Bahn 2000, Anbindung ans Hochgeschwindigkeitsnetz und Lärmsanierung kommen voran. Das Zugsicherungssystem ETCS wird ausgebaut. Das Bundesamt für Verkehr (BAV) hat positive Berichte erstattet.

Die Termin- und Kostenprognosen für die Erneuerung des Bahnsystems seien unverändert geblieben, teilte das BAV mit. Der Lötschberg-Tunnel sei durchschnittlich zu 78 Prozent ausgelastet, der Gotthard-Basistunnel bereits zu 84,4 Prozent ausgebrochen. Auch der Bau des Ceneri-Basistunnels sei auf gutem Weg.

Das BAV schätzt die gesamten Kosten bis zum Abschluss des Projekts NEAT neu auf 18,7 Milliarden Franken. Im letzten Standbericht waren sie noch mit 19,8 Milliarden Franken angegeben worden. Der Rückgang geht auf den Parlamentsentscheid zur Gesamtschau Finanzierung des öffentlichen Verkehrs (FinöV) zurück.

Seitdem sind der Zimmerberg-Basistunnel, der Hirzeltunnel sowie die Zufahrten zur Gotthard-Achse nicht mehr im NEAT-Programm enthalten. Bei den Terminen rechnet das BAV weiterhin mit der Eröffnung des Gotthard-Basistunnels im Jahr 2017 und des Ceneri-Basistunnels 2019.

Als zufriedenstellend bezeichnet das BAV die Entwicklung der Anschlüsse der Ost- und Westschweiz an das europäische Eisenbahn-Hochleistungsnetz. In der Schweiz begann der Bau der ersten Projekte im letzten Jahr im Kanton St. Gallen im Bahnhof Altstätten.

Die Lärmsanierung des Bahnnetzes erreichte 2008 die Hälfte der Projektlaufzeit. Die Sanierung der Normalspur-Reisezugwagen ist praktisch abgeschlossen. Zwei Drittel der SBB-eigenen 4546 Güterwagen sind saniert. Bisher wurden 106 Kilometern Lärmschutzwände fertiggestellt.

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