Hubert Keller

Der Überschuss aus der Laufenden Rechnung beträgt ebenfalls 27,9 Mio. Franken. Somit können die Nettoinvestitionen vollumfänglich aus dem Überschuss der Laufenden Rechnung finanziert werden. Das Budget 2009 ging noch von einem Finanzierungsfehlbetrag von knapp 7 Mio. aus. Die Verwaltungsrechnung 2009 der Einwohnergemeinde Baden (inkl. Berufsbildungsvorhaben sowie Eigenwirtschaftsbetriebe Abfall und Abwasser) schliesst bei einem Gesamtvolumen von 157 Mio. Franken mit einem minimalen Finanzierungsüberschuss um 7 Mio. besser als budgetiert. Es war von einem Fehlbetrag von 6,97 Mio. Franken ausgegangen worden.

Rund 40 Prozent aller Aufträge für Investitionen und baulichen Unterhalt konnten an Unternehmungen aus der Stadt und der Region Baden vergeben werden. Wie der Stadtrat mitteilt, waren im vergangenen Jahr vor allem Nachträge bei den Einkommens- und Vermögenssteuern für die positiven Abweichungen verantwortlich.
Die Erträge aus Einkommens- und Vermögenssteuern erreichen 52,8 Mio. Franken. Das Budget wurde um 5,1 Mio. (10,7 %) übertroffen. Der erwartete Rückgang bei den Steuern juristischer Personen gegenüber den Rekordjahren 2007/2008 trat gemäss Stadtrat ein. Trotzdem konnte das auf 28 Mio. Franken reduzierte Budget immer noch um 1,8 Mio. (6,3 %) übertroffen werden.

Die Nettoschuld pro Einwohner reduzierte sich gegenüber dem Vorjahr von 589 auf 524 Franken. Dank dem guten Abschluss sind die Aussichten, die finanzpolitischen Ziele für die Jahre 2007 bis 2010 zu erreichen, gut. Das Aufwand- und Ertragswachstum müsse, so die Stadtbehörde, aber weiterhin genau verfolgt werden.
Die detaillierten Rechnungen 2009 werden dem Einwohnerrat an der Sitzung vom 30. März/31. März zur Genehmigung unterbreitet.