Märkte

Portugal und Griechenland belasten Schweizer Börse

Schweizer Börse auf tiefstem Stand seit Februar

Schweizer Börse auf tiefstem Stand seit Februar

Der Schweizer Aktienmarkt hat am Dienstag deutlich tiefer geschlossen. Der Handel mit Aktien war geprägt von den Sorgen um Griechenland und Portugal. Nach Börsenschluss stand der SMI 2 Prozent tiefer bei 6'667,74 Punkten.

So tief notierte der SMI zuletzt im Februar. Der breite Swiss Performance Index (SPI) sank um 2,01 Prozent auf 5'913,93 Punkte. Der Markt sei weiterhin beunruhigt angesichts der Diskussionen um das Rettungspakt für Griechenland, so ein Händler.

Die Agentur Standard & Poor's stufte die Kreditwürdigkeit für Griechenland kurz vor Europaschluss ab. Bereits am späten Nachmittag belastete die Abstufung des S&P-Kreditratings für Portugal das Sentiment am Aktienmarkt.

Die Herabstufung der beiden Länder hat an den US-Börsen eine Verkaufswelle ausgelöst. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte verlor bis zum Schluss 1,9 Prozent auf 10.992 Punkte. Der breiter gefasste S&P-500 gab 2,3 Prozent auf 1184 Zähler nach. Der Index der Technologiebörse Nasdaq fiel um zwei Prozent auf 2471 Stellen.

Am Markt hätten die Käufer gefehlt und es seien Gewinne mitgenommen worden, hiess es an der Börse in Zürich. Besonders ausgeprägt waren die Gewinnmitnahmen in Finanztiteln: UBS gaben um 4,0 Prozent, Julius Bär um 2,7 Prozent, Swiss Re um 3,3 Prozent, Zurich Finanical Services ZFS um 2,7 Prozent und CS um 2,5 Prozent nach.

Auch SGS verloren nach eine Abstufung der Deutschen Bank 4,1 Prozent, Clariant sanken um 3,5 Prozent, Richemont gaben nach einer Abstufung um 4,1 Prozent nach und ABB büssten 3,8 Prozent ein. Einzige Gewinner bei den Blue Chips waren Givaudan (+0,2 Prozent).

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