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Piratenparteien steuern auf einen europaweiten Zusammenschluss zu

Delegierte von Piratenparteien in Prag

Delegierte von Piratenparteien in Prag

Delegierte von Piratenparteien aus mehr als 25 Ländern - darunter der Schweiz - sind in Prag zusammengekommen. Ziel ist unter anderem die Gründung einer Europäischen Piratenpartei und ein gemeinsames Wahlprogramm für die Europawahlen im Jahr 2014, ausserdem eine Position zum umstrittenen ACTA-Abkommen zum Urheberrecht.

Auf der Tagung der Dachorganisation Pirate Parties International am Samstag und Sonntag in der tschechischen Hauptstadt wird ferner über die Aufnahme neuer Mitglieder entschieden. Beworben haben sich Piratenverbände aus Griechenland, Tunesien, Kroatien und sechs weiteren Ländern.

Der Gründer der Piratenbewegung, der Schwede Richard Falkvinge, sprach sich für eine engere Koordinierung aus. Der Erfolg in Deutschland bei den Wahlen in Berlin und im Saarland habe gezeigt, dass die Piraten neben der Internetfreiheit auch weitere Politikfelder erobern sollten.

Falkvinge sieht grosse Gemeinsamkeiten zwischen den mehr als 25 Piratenverbänden weltweit. "Die Herausforderung für das nächste Jahr wird sein, das auch schriftlich festzuhalten", sagte Falkvinge.

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