Coronakrise

Physiotherapeuten warnen: Hälfte der Praxen steht vor dem Konkurs

In den Physiotherapiepraxen herrscht zurzeit gähnende Leere. Dadurch ist die wirtschaftliche Existenz gefährdet.

In den Physiotherapiepraxen herrscht zurzeit gähnende Leere. Dadurch ist die wirtschaftliche Existenz gefährdet.

Trotz Flaute in der Praxis erhalten selbständige Physiotherapeuten weiterhin keine finanzielle Corona-Unterstützung durch den Bund. Dadurch drohten viele Konkurse, warnt der Berufsverband.

(rwa) Der Schweizer Physiotherapie Verband Physioswiss geht mit dem Bundesrat hart ins Gericht. Das zögerliche Verhalten sei «unverantwortlich» und «fahrlässig» und gefährde die wirtschaftliche Existenz vieler Physiotherapeutinnen und -therapeuten, kritisiert er in einer Mitteilung vom Mittwochabend.

Dass dieser Berufszweig immer noch keine wirtschaftliche Hilfe erhält, ist aus Sicht des Verbandes unverständlich. Zwar müssten die Praxen als systemrelevante Pfeiler der medizinischen Grundversorgung offen bleiben. Weil aber nur noch dringende Behandlungen möglich sind, seien die Erträge um bis zu 90 Prozent gesunken, heisst es weiter. Bei weiterlaufenden Ausgaben drohe der Hälfte aller Praxen der Konkurs innert weniger Wochen.

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