Knatsch
Pelli wirft der SVP «systematische Lüge» vor

FDP-Präsident Fulvio Pelli warnt seinen SVP-Kollegen Toni Brunner vor einem Bruch. 2007 habe die SVP eine aggressive Kampagne gegen alle anderen Parteien geführt – und danach sei Christoph Blocher aus dem Bundesrat abgewählt worden.

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Pelli und Brunner (Archiv).

Pelli und Brunner (Archiv).

Keystone

Pelli: „Vergesst nicht, dass man für unehrliche Kampagnen am Schluss die Zeche selber zahlt.“ Und Pelli fordert: „Hört auf mit dieser provokativen Werbung, mit diesen Lügen. Nichts bleibt ohne Konsequenzen.“

Die SVP verbreite «systematisch Lügen darüber, was die anderen Parteien wollen», sagt Pelli im Streitgespräch in der Zeitung «Der Sonntag».

So behaupte die SVP etwa, sie wolle als einzige Partei kriminelle Ausländer ausschaffen, alle anderen sie hingegen einbürgern. Pelli: «Das ist eine grobe Lüge. Diese Lügen sind eine Schande.

„Ihre enervierte Art, Herr Pelli, zeigt mir, dass die SVP bei Ihnen offenbar einen wunden Punkt trifft“, entgegnet Toni Brunner. „Es ist scharfer Tobak, was Sie uns vorwerfen. Der Lügenvorwurf bei den Einbürgerungen zielt aber ins Leere.“