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Pelli will mehr Junge und weniger Sesselkleber in der Politik

Will eine Verjüngung der Politik: Fulvio Pelli (Archiv)

Will eine Verjüngung der Politik: Fulvio Pelli (Archiv)

FDP-Präsident Fulvio Pelli hat sich an der Generalversammlung der Jungfreisinnigen Schweiz für eine Verjüngung der Politik ausgesprochen. «Verdrängen Sie die Alten. Machen Sie ihnen klar, dass es ein Ende der Karriere gibt», riet er dem Polit-Nachwuchs.

Pelli lobte in Luzern die FDP-Jungpartei dafür, dass sie heute viel präsenter sei als noch vor einigen Jahren. Dies sei wichtig, denn die FDP sei etwas veraltet. Er wies aber auch darauf hin, dass die Leitung der FDP jünger sei als früher. Er selbst könne sich halt nicht mehr jünger machen, fügte er an.

Ziel des Freisinns müsse es sein, liberalen Ideen zum Durchbruch zu verhelfen, sagte Pelli. Diese Ideen seien unter Druck geraten. Es gebe eine Tendenz zu Verboten, Moratorien und zum Moralisieren. Es werde immer schwieriger, Freiheit auszuüben.

Zur zweitägigen Generalversammlung reisten rund 200 Jungfreisinnige nach Luzern. Pelli zeigte sich davon beeindruckt. Dies zeige, dass liberale Ideen eine Zukunft hätten, sagte er.

Diskutiert wurde an der Generalversammlung die innere und äussere Sicherheit. Wichtig war aber auch die Wahl des neuen Präsidiums nachdem die Zürcherin Lena Schneller zurückgetreten war.

Gewählt wurde Brenda Mäder aus Weinfelden TG. Sie war bisher Vizepräsidentin der Jungfreisinnigen Schweiz. Sie setzte sich gegen Philippe Nantermod, dem Westschweizer Vizepräsidenten der Jungfreisinnigen Schweiz, durch.

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