Schulden

Patrick Liotard-Vogt: «Die Betreibungen werden sich in Luft auflösen»

Kehrt der Schweiz doch nicht den Rücken: Unternehmer Patrick Liotard-Vogt. (Archiv)

Kehrt der Schweiz doch nicht den Rücken: Unternehmer Patrick Liotard-Vogt. (Archiv)

Der schillernde Jungunternehmer Patrick Liotard-Vogt wehrt sich gegen die Anschuldigungen, er würde sich angesichts mehrerer Betreibungen in die Karibik absetzen. Vielmehr sei das Ganze eine «Kampagne», die gegen ihn laufe.

Gestern wurde bekannt, dass gegen den Jungunternehmer und Jet-Setter Patrick Liotard-Vogt mehrere Betreibungen in der Höhe von insgesamt 4,2 Millionen Franken vorliegen. Unter anderem fordert auch der FCB-Fussballer David Degen von Liotard-Vogt 1,5 Millionen Franken.

Heute meldet sich Liotard-Vogt im «Blick» und «20Minuten» zu Wort und spricht von einer «Kampagne», welche gegen ihn am laufen sei.

20 Millionen für Luxus-Hotel

Er habe keineswegs vor, der Schweiz den Rücken zu kehren. Vielmehr sei er in die Karibik gezogen, um den Forschritt des Baus des Luxusressorts «Kittian Hill» zu begleiten, bei dem er mit 40 Prozent beteiligt sei.

Der Betreibungsauszug, welcher den Medien von unbekannter Seite zugespielt wurde, sei veraltet. Die Ansprüche von David Degen seien bereits bereinigt. Andere Betreibungen seien noch aktuell, jedoch seien noch verschiedene Gegenklagen unterwegs. Er sei zuversichtlich, dass sich die Forderungen «in Luft auflösen» werden.

Auch bei der Kreditkarten-Firma Diners Club sei er immer noch im Verwaltungsrat, so Liotard-Vogt – dies obwohl das Verhältnis zum Management «sehr angespannt» sei.

Einen Verdacht, wer den Betreibungsauszug der Presse übergab, habe er zwar, wolle jedoch nicht öffentlich darüber reden.

Was seine Projekte anbelangt ist Liotard-Vogt sehr zuversichtlich und meint: «Ich bin überzeigt, dass sie bald davon hören werden.» (rhe)

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