Bundesrat
Parmelin mit düsterer Neujahrsansprache: «Die Pandemie hat unser Leben auf den Kopf gestellt»

Der neue Bundespräsident Guy Parmelin wendet sich mit einer wenig optimistischen Neujahrsansprache an das Volk: Die Lage bleibe prekär. Die Schweiz habe aber vieles richtig gemacht.

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(wap) Zu Beginn des neuen Jahres wolle er sich «nicht allzu optimistisch äussern», sagt der neue Bundespräsident Guy Parmelin in seiner am Freitag veröffentlichten Neujahrsansprache: «Vieles ist ungewiss und die Lage bleibt prekär.» Dennoch verspüre er «etwas wie Zuversicht». Die Schweiz habe in der Vergangenheit viele richtig gemacht, so der Bundespräsident: «Wir haben zahlreiche Erfindungen auf den Markt gebracht.»

Parmelin erinnerte daran, dass viele Familien in der Krise einen nahen Menschen verloren hätten und die Mitarbeiter in Spitälern und Heimen am Rande ihrer Kräfte seien. Das Land müsse nun zusammenstehen: «Für unsere Gesundheit und unser wirtschaftliches Wohlergehen, für Frieden und Verbundenheit, für Freiheit und Unabhängigkeit – kurz: für alles, was uns seit langem lieb und teuer ist.»

Guy Parmelin übernimmt das Amt des Bundespräsidenten von Bundesrätin Simonetta Sommaruga. Die Amtsdauer beträgt ein Jahr.