Waldsterben

Parlament will Schweizer Wälder besser vor dem Klimawandel schützen

Ein vom Borkenkäfer befallenes Waldstück.

Ein vom Borkenkäfer befallenes Waldstück.

Der Nationalrat nimmt eine Vorlage zum Schutz des Waldes stillschweigend an. Mit dem Konzept sollen etwa die Pflege von jungen Wäldern und die Schadenbewältigung gefördert werden.

(sku) In mehreren Kantonen schreitet das Waldsterben infolge des Klimawandels voran. Sturm, Trockenheit und Borkenkäferbefall setzen den Bäumen immer mehr zu. Weil die Eigentümer der in Mitleidenschaft gezogenen Wälder die notwendigen Investitionen künftig nicht garantieren können, verlangt das Parlament vom Bundesrat eine Gesamtstrategie für die Anpassung des Waldes an den Klimawandel.

Wie auch schon der Ständerat hat nun am Mittwoch auch der Nationalrat eine entsprechende Motion von alt Ständerat Claude Hêche (SP/JU) oppositionslos angenommen. Auch der Bundesrat erachtet die Motion als sinnvoll.

Zur Strategie gehören etwa die Schadenbewältigung und die Jungwaldpflege sowie Auswirkungen des Klimawandels auf die Waldfunktionen und die Waldwirtschaft. Zudem sollen mit dem Konzept auch die finanziellen Mittel festgelegt werden, die erforderlich sind, um die Multifunktionalität und die Nachhaltigkeit des Waldes in der Schweiz zu garantieren.

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