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Parkieren bald auf der Wiese?

Labyrinth: Wo sonst Autos parkten, suchen sich nun Fussgänger ihren Weg über die Baustelle. Martin Reichlin

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Labyrinth: Wo sonst Autos parkten, suchen sich nun Fussgänger ihren Weg über die Baustelle. Martin Reichlin

Die Stadt hat ihre Meinung offenbar geändert und will Ersatzvarianten für die aufgehobenen Parkplätze beim Opernhaus prüfen. Favorisiert: Abstellplätze auf der Sechseläutenwiese.

Während der zweijährigen Bauzeit des unterirdischen Opernhausparkings fallen rund ums Opernhaus 180 Parkplätze weg. Das Gewerbe im Raum Bellevue und Stadelhofen befürchtet Umsatzeinbussen und wehrt sich gegen die derzeitige Situation - bisher jedoch erfolglos.

Erst im Juni hatte Stadträtin Ruth Genner noch öffentlich gesagt, dass es unmöglich sei, Ersatzparkplätze im Seefeld bereitzustellen. Dies sei nicht nur zu teuer und zu zeitaufwendig, erklärte Genner, es wäre zudem auch ein Strassenbauprojekt erforderlich, das regulär vom Stadtrat festgesetzt und vom Gemeinderat bewilligt werden müsste. Darüber hinaus würden sich die Kosten für die temporäre Parkfläche auf rund 600 000 Franken belaufen und ihre Erstellung würde sich über ein Jahr erstrecken.

Doch nun können die Gewerbler wieder hoffen. Wie gestern die «NZZ» schrieb, wurde bei einem Treffen zwischen der Stadt und Gewerbevertretern die Parkplatzfrage nochmals verhandelt. Die Stadt habe sich dabei bereit erklärt, erneut die Möglichkeit von temporären Parkplätzen auf dem Sechseläutenplatz zu prüfen. Dies, weil sich das Gewerbe flexibel gezeigt und nicht auf einer bestimmten Zahl von Ersatzparkplätzen oder einer speziellen Ausgestaltung beharrt habe, wie Pio Marzolini, Sprecher des Tiefbau- und Entsorgungsamtes, der «NZZ» sagte. Man strebe jetzt eine «einfache» Lösung an. Entschieden sei aber noch nichts, in den nächsten Wochen wird das Ganze nun geprüft. (LiZ)

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