Pakistan

Pakistanische Armee schlägt Taliban-Angriff zurück

Pakistanischer Soldat im Swat-Tal (Archiv)

Pakistanischer Soldat im Swat-Tal (Archiv)

Nach einem Taliban-Angriff auf einen pakistanischen Militärposten haben Soldaten mindestens 34 der radikal-islamischen Kämpfer getötet. Zuvor seien fünf Soldaten ums Leben gekommen, teilte die pakistanische Regierung mit.

Die Soldaten starben, als 150 Extremisten den Kontrollpunkt im Nord-Westen des Landes attackierten. Die Taliban griffen demnach vor Morgengrauen von drei Seiten an und verwickelten die Soldaten in der Region Orakzai in ein dreistündiges Gefecht, bis sie zurückgeschlagen werden konnten. Militärjets und Kampfhelikopter griffen später Verstecke der Aufständischen an.

Am Vortag hatte die pakistanische Luftwaffe in der Region eine Schule und ein islamisches Seminar bombardiert und dabei nach eigenen Angaben fast 50 Menschen getötet. Die meisten seien feindliche Kämpfer gewesen.

Die Taliban versuchen mit aller Gewalt, den pakistanischen Präsidenten Asif Ali Zardari zu stürzen. Das Vorgehen des Landes gegen die Extremisten ist für die USA, die sich mit mehr Soldaten um eine Stabilisierung des Nachbarlandes Afghanistans bemühen, enorm wichtig.

Nach einer Militäroffensive im vergangenen Jahr herrschte in der Region Orakzai vorübergehend relative Ruhe, mittlerweile häufen sich die Zwischenfälle wieder. Viele Taliban-Kämpfer haben sich nach Angriffen der Armee in Süd-Waziristan in das Gebiet nahe der afghanischen Grenze zurückgezogen.

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