Opferhilfe muss neu ausgehandelt werden

Der Kanton Aargau hat die Rahmenverträge mit der Frauenzentrale über die Führungder Beratungsstelle für Opfer von Straftaten und über den Einsatz von Spezialistinnen und Spezialisten bei der Kindsbefragung per Ende 2010 vorsorglich gekündigt.

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Aargauer Zeitung

Diese Verträge wurden letztmals 2006 minimal revidiert. Wie vertraglich vorgesehen, wurden die Verträge 2009 überprüft. Dabei wurde festgestellt, dass die heutigen Verträge nicht mehr den aktuellen Bedürfnissen auf beiden Seiten entsprechen. Mit der Kündigung eröffnet sich beiden Vertragsparteien die Möglichkeit, neue Vereinbarungen einzugehen. Erste Gespräche sind für Anfang Jahr vorgesehen. Die Arbeit der beiden betroffenen Dienstleistungszentren der Frauenzentrale Aargau geht imlaufenden Jahr nahtlos weiter. Man sei zuversichtlich, eine für beide Seiten befriedigende und gute Lösung zu finden, schreibt die Frauenzentrale in einer Mitteilung. (mz)

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