Schweiz-EU

Ogis Angebot an Bundesrat: «Würde mich reizen, in Brüssel zu verhandeln»

Angebot von Ogi an Bundesrat: «Würde mich reizen, in Brüssel zu verhandeln». (Archiv)

Angebot von Ogi an Bundesrat: «Würde mich reizen, in Brüssel zu verhandeln». (Archiv)

Alt Bundesrat Adolf Ogi kann es nicht lassen: Nun bietet er sich dem Bundesrat an, nach Brüssel zu gehen, um den Spielraum auszuloten für die Umsetzung der Masseneinwanderungs-Initiative.

Ein Jahr nach der Annahme der Masseneinwanderungs-Initiative ist das Verhältnis mit der EU blockiert. Jetzt schaltet sich alt Bundesrat Adolf Ogi in die Debatte ein. Auf die Frage, ob er gerne Gespräche mit der EU führen würde, sagt der Berner SVP-Politiker im Interview mit SonntagsBlick: «Ja, weil ich gerne verhandelte. Innerlich würde es mich reizen, in Brüssel den Spielraum bei der Umsetzung der Masseneinwanderungs-Initiative auszuloten.»

Mit dem EU-Kommissionspräsidenten käme er ganz gut zurecht, glaubt Ogi. Es sei wichtig, das Zeitfenster zu erkennen, in dem etwas erreicht werden könne. «In den Verhandlungen mit der EU scheint das Fenster im Moment zugenagelt.» Doch das könne sich schnell ändern, so Ogi weiter. Einfach wird es aber nicht. «Wir müssen halt erkennen, dass die Schweiz für die EU im Moment keine Priorität hat.» Für diese sei anderes dringender, etwa die Situation in Griechenland und vor allem in der Ukraine.

Meistgesehen

Artboard 1