Obamas Botschafter: «Baden is beautiful»
Obamas Botschafter: «Baden is beautiful»

Im Auftrag von Barack Obama tourte US-Botschafter Donald Beyer vier Stunden durch Baden. Beeindruckt war er von Berufsfachschule, ABB und Altstadt.

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Donald Beyer und Geri Müller

Donald Beyer und Geri Müller

Aargauer Zeitung

Corinne Rufli, Silvan Hartmann

Seine Mission hat er höchstpersönlich von US-Präsident Barack Obama erhalten. «Ich muss die Schweiz erkunden und die Bevölkerung kennen lernen», sagt Donald Beyer der AZ. Und das tat er gestern gekonnt in nur vier Stunden. Beyer besuchte die Berufsfachschule Baden, traf ABB-Chefin Jasmin Staiblin und hörte im geschichtsträchtigen Tagsatzungssaal einen 10-minütigen Vortrag zu 2000 Jahren Badener Geschichte.

Beyer wurde vom bisherigen Präsidenten der Aussenpolitischen Kommission und Badener Stadtrat Geri Müller eingeladen. «Ich wollte Beyer aus der Höhle von Bern locken und ihm Baden zeigen», sagt Müller über seine Absichten. Beyer sollte zudem das exportwürdige Schulsystem der Schweiz kennen lernen. «Ich bin beeindruckt», meinte der US-Botschafter dazu und verglich es mit dem verbesserungswürdigen System Amerikas. Er lobte auch das öffentliche Verkehrsnetz der Schweiz. «In meiner Heimat besitze ich drei Autos, in Bern nur eines, gehe aber immer zu Fuss», sagt er lachend.

Von seinen Erfahrungen in der Schweiz wird er Obama beim nächsten Treffen erzählen. Denn zum mächtigsten Mann der Welt hat er eine freundschaftliche Beziehung. «Bevor er Präsident war, sahen wir uns zwei-, dreimal in der Woche. Heute hat Barack leider nur wenig Zeit», sagt Beyer, der seine Wurzeln im Aargau hat und diese noch erforschen will. Eines ist für ihn bereits klar:
«Baden is beautiful.»