Fehlalarm

Obama wegen Kleinflugzeugs über Washington in Sicherheit gebracht

Sitzungen wurden unterbrochen (Archiv)

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Wegen eines einmotorigen Kleinflugzeugs über dem Weissen Haus und dem Kongress in Washington ist US-Präsident Barack Obama vorübergehend in Sicherheit gebracht worden. Auch Vize-Präsident Joe Biden wurde an einen anderen Ort gebracht.

Dies teilte Obamas Sprecher Robert Gibbs mit. Zwei F-16-Kampfflugzeuge und zwei Helikopter der Küstenwache seien aufgestiegen und hätten das kleine Flugzeug gegen 12.30 Uhr Ortszeit (18.30 Uhr MESZ) abgefangen, erklärte ein Sprecher des Nordamerikanischen Luftabwehrkommandos (NORAD).

Der Pilot sei per Funk kontaktiert worden und habe umgehend reagiert. Er sei zu einem örtlichen Flughafen südlich von Washington eskortiert und dort von Sicherheitskräften in Empfang genommen worden.

Im Weissen Haus herrschte etwa zehn Minuten lang Sicherheitsalarm. Auch der Lafayette Square vor dem Präsidentensitz wurde gesperrt. Im Kongressgebäude wurden die Senatoren vorübergehend zum Verlassen der Kammer aufgefordert.

Nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 war die Sicherheit in Washington massiv erhöht worden. Damals hätte eines der entführten Passagierflugzeuge ins Weisse Haus oder das Kapitol gelenkt werden sollen. Passagiere hinderten die Attentäter aber daran und brachten die Maschine im US-Bundesstaat Pennsylvania zum Absturz.

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