Nach Angaben des Weissen Hauses sollten auch über das Internet vermittelte Fragen von Chinesen vom Präsidenten beantwortet werden. Das Treffen sollte ursprünglich live im chinesischen Fernsehen landesweit übertragen werden. Schliesslich konnten aber nur die Bürger in der Region Shanghai bei einem Kabelsender zuschauen.

Obama will noch heute Montag, dem ersten Tag seines dreitägigen China-Aufenthalts, von Shanghai nach Peking fliegen. Bei den Gesprächen mit Chinas Staats- und Parteichef Hu Jintao wird es nach Angaben des Weissen Hauses um die ganze Palette der international brisanten Themen gehen.

Themen sind die weitere Stabilisierung der Weltwirtschaft und Handelsfragen, der Kampf gegen die globale Erwärmung, die Nuklearpläne des Iran und Nordkoreas, der Afghanistankrieg und Menschenrechtsfragen.

Menschenrechtsgruppen hatten an Obama appelliert, sich in China auch für freie Meinungsäusserung und mehr Rechtsstaatlichkeit einzusetzen. China ist nach Japan und dem Asien-Pazifik-Gipfel (APEC) in Singapur die dritte Station der ersten Asienreise Obamas als Präsident. Am Mittwoch und Donnerstag besucht er noch Südkorea.