US-Osteuropa

Obama sichert Mittel- und Osteuropa Unterstützung Washingtons zu

Obama und die kroatische Ministerpräsidentin Jadranka Kosor

Obama und die kroatische Ministerpräsidentin Jadranka Kosor

US-Präsident Barack Obama hat den Staats- und Regierungschefs aus elf mittel- und osteuropäischen Ländern in Prag Unterstützung zugesichert.

"Der US-Präsident versicherte uns, dass wir Teil des europäisch-atlantischen Raums sind", sagte Tschechiens Ministerpräsident Jan Fischer nach einem gemeinsamen Abendessen. Die NATO-Mitgliedschaft aller anwesenden Länder habe ein "Klima der gleichen Werte und Verantwortung" füreinander geschaffen, zitierte Fischer den US-Präsidenten.

Das Abendessen im Anschluss an die Unterzeichnungszeremonie für den neuen Abrüstungsvertrag zwischen Washington und Moskau fand in der US-Botschaft statt. An dem Mini-Gipfel nahmen Bulgariens Ministerpräsident Boiko Borissow und seine kroatische Kollegin Jadranka Kosor sowie die Vertreter von Ungarn, Litauen, Polen, der Slowakei und Slowenien teil.

Auch die Präsidenten aus Estland, Lettland und Rumänien kamen zu dem Abendessen. Empfangen wurden die Teilnehmer auch von Tschechiens Präsident Vaclav Klaus.

Das Treffen wurde als Solidaritätsbekundung Washingtons anberaumt, nachdem Obama im September den Verzicht der USA auf einen Raketenschild in der Region angekündigt hatte. Am Freitag will Obama in Prag mit Klaus und Fischer zu bilateralen Gesprächen zusammentreffen.

Zuvor hatten Obama und der russische Präsident Dmitri Medwedew in Prag das neue START-Abkommen zur atomaren Abrüstung unterzeichnet. Der Nachfolgevertrag des gleichnamigen Abkommens von 1991, das im Dezember abgelaufen war, sieht eine Obergrenze von 1550 einsatzbereiten Atomsprengköpfen pro Seite vor.

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