Raumfahrt

Obama bekennt sich zur Fortführung der bemannten Raumfahrt

Obama grüsst ins All

Obama grüsst ins All

In einer Videokonferenz hat sich Barack Obama an die Astronauten der Internationalen Raumstation ISS gewandt. Nach der Streichung der Pläne für eine weitere bemannte Mondmission bekannte sich der US-Präsident dabei zur Fortführung der bemannten Raumfahrt.

Bei der Konferenzschaltung ins All sagte Obama, er stehe "voll und ganz" hinter den Tätigkeiten der US-Weltraumbehörde NASA. Zugleich dankte er den Astronauten aus den USA, Japan und Russland für ihren Einsatz im All.

Die US-Raumfähre "Endeavour" ist seit gut einer Woche an der ISS angedockt; die Astronauten brachten unter anderem eine neue Aussichtskuppel an der Raumstation an.

Aus Spargründen hatte die US-Regierung vor zwei Wochen das von Ex-Präsident George W. Bush gestartete Programm "Constellation" gekippt. Das Programm sah vor, dass bis 2020 erneut US-Astronauten zum Mond und von da aus zum Mars fliegen sollten.

Dagegen sollen nach den Vorstellungen von Obamas Regierung mehr Gelder in Forschung und Entwicklung investiert sowie kommerzielle Flüge ins All gefördert werden.

"Constellation" ist eines von 120 staatlichen Ausgabenprogramme, die angesichts des Schuldenberges gestrichen werden. Die US-Regierung erwartet für das laufende Haushaltsjahr das höchste Defizit seit dem Zweiten Weltkrieg.

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