20.40: Die Gewitterjäger brechen ihre Mission ab. Jetzt komme nur noch Regen. Alarmstufe 4 war ihrer Meinung nach etwas übertrieben (siehe auch Folgebericht). Die Gruppe fährt an eine Tankstelle, lässt ein bisschen Sturmböen über sich ergehen. Danach fahren alle nach Hause. Der früh einsetzende Nordwestwind machte eine anständige Bildung von Unwetterzellen zunichte. Eigentlich ein enttäuschender Saisonabschluss, so der Tenor der Gewitterjäger.

Doch nach dem Bild folgt nur noch mässiger Regen.

Gregory studiert noch ein letztes Mal die Karten

Doch nach dem Bild folgt nur noch mässiger Regen.

20.26: Gewitterjäger Gregory erzählt, er fahre pro Jahr rund 2000 Kilometer für Gewitter. Bei seinem Kollegen Christian ist es das Doppelte. Unterschiedlich gehen die beiden an die Unwetter heran: Gregory bleibt stationär und dokumentiert die Geschehnisse, während Christian in die Mitte reinfährt und der Zelle folgt.

20.12: Der Reporter von az online steht mit den Gewitterjägern auf der A1 bei Oftringen im Stau. Über Baden entlädt sich ein Gewitter mit Hagel und Blitzen, meldet eine andere Gruppe Gewitterjäger.

20.00: Die Gewitterjäger Gregory und Christian messen in Wiedlisbach (BE) Spitzenwindgeschwindigkeiten von 72km/h mit ihrem Handwindmessgerät.

20.00: Trotz der hohen Gefahrenstufen ist ein Unwetter der Dimension von Sturm Lothar (1999) unwahrscheinlich. Dies sagte Thomas Bucheli von SF Meteo in der «Tagesschau».

19.45: Die Internetseite von MeteoSchweiz geht in die Knie.

19.45:Es gilt im ganzen Land die zweithöchste Gefahrenstufe 4, im Tessin und in Graubünden Stufe 3.

Freitag, 26. August 2011, 20:30 Uhr

Gefahrenstufe 4 (rot), Stufe 3 (gelb). Stand Fr. 20:40 Uhr

Freitag, 26. August 2011, 20:30 Uhr

19.24: Das Orange-Cinema auf dem Münsterplatz in Basel wird abgesagt.

19.00: Gewitter kann sich nicht voll ausbilden. Die Gewitterjäger ziehen ab. Der Reporter von az online schliesst sich einer anderen Gruppe an und ist derzeit auf der A1 bei Wangen an der Aare Richtung Zürich unterwegs. Die Fahrbahn ist nass, über Olten ziehen schwarze Wolken Richtung Osten.

18.00: Über dem Seeland blitzt es, doch die Front wird schwächer.

17.40: Es tröpfelt. Problem ist, dass unten früher kalte Luft kommt und oben ist es warm (für Gewitter solllte es umgekehrt sein). Neue Planung.

Unterwegs mit den Gewitterjägern

Unterwegs mit den Gewitterjägern

17.30: Wolke direkt über den Gewitterjägern und dem az-Reporter. Aufwind spürbar, es wird sehr kühl.

17.15: Die Gewitterjäger Dominik und Nadine rufen einen Kollegen im Freiburgischen an: «Was hesch du für Wind?» Die Fahrt geht wegen Nordwestwind weiter Richtung Voralpen. Nächstes Ziel: Düdingen (FR).

17.12: Im Flachland werden Böen von bis zu 100 km/h erwartet, in den Bergen weit mehr.

17.02:  «Storm Chaser» Gregory aus Aarau meldet sich per Telefon. Er ist noch unterwegs. Die Gruppe vereinbart, sich einen erhöhten Platz am Neuenburgersee zu suchen.

16.45: Der Reporter von az online trifft in Ins (BE) die «Storm Chasers» (Gewitterjäger) Dominik und Nadine. Sie analysieren Niederschlagskarten und Satellitenbilder.

Gewitterjäger Dominik und Nadine studieren die Schweizerkarte

Gewitterjäger Dominik und Nadine studieren die Schweizerkarte

16.40: Wegen der Unwetterwarnung ist in Lausanne die abendliche Flugshow in Ouchy abgesagt worden. Die übrigen Veranstaltungen am Samstag und Sonntag finden statt.

15.50: Für das Berner Seeland, Mittelland, die Ostschweiz sowie Teile der Innerschweiz werden Winde der Stufe 2 erwartet. Mit Gewitter und Hagel (Stufe 1) ist in allen Landesteilen westlich von Zürich zu rechnen (ohne Wallis).

15.40: Der Reporter von az online ist Richtung Seeland gestartet.

14.47 Uhr: Die momentane Wetterwarnung vom Bund ist die erste derartige Warnung nach dem neuen OWARNA-Projekt und läuft nun auf SF und den nationalen Radios.

14.05 Uhr: Nach der momentanen Lage ist der Startpunkt zur Gewitterjagd das Seeland.

Mittag: Bis vor ein paar Tagen sah es noch nach starken Gewittern mit Hagelpotenzial für die ganze Deutschschweiz aus. «Aktuelle Wetterkarten lassen nun eher auf ein Unwetterpotenzial im Westen schliessen», so Dominik Blaser. Der Lehrer ist passionierter Gewitterjäger, ein sogenannter «Storm Chaser». In seiner Freizeit fährt er aus purer Freude den Gewittern der Schweiz nach und versucht diese fotografisch festzuhalten.

Über die Jahre hinweg hat er sich ein Know-How aufgebaut und weiss, dass dieses Mal die Situation sehr kompliziert ist. «Der momentane Föhneinfluss hält die Feuchtigkeit tief. Ein Faktor, welcher die Gewitter eher hemmt.», so Blaser. 

Dass der Freitag trotz Föhn Unwetterpotenzial hat, zeigt die Warnung, welche seit Mittag über den SF-Bildschirm flimmert. Es ist die zweithöchste mögliche Warnstufe und wird selten ausgerufen.

Wetterwarnung auf SF2

Wetterwarnung auf SF2