Neue Pflicht

Nun werden sie doch getragen: Der erste Tag der Maskenpflicht erfreut SBB&Co

Die grosse Mehrheit der Fahrgäste war am Montag informiert und mit Masken ausgestattet.

Die grosse Mehrheit der Fahrgäste war am Montag informiert und mit Masken ausgestattet.

Die Schweizerinnen und Schweizer haben sich mit der Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr arrangiert und diese bereits am Montag sehr gut eingehalten. Die öV-Unternehmen zeigen sich zufrieden.

(ami/agl) Bei den SBB haben erste Rückmeldungen gezeigt, dass die Fahrgäste schon am ersten Tag mit Maskenpflicht sehr diszipliniert waren und fast alle eine Maske trugen. Lediglich vereinzelt hätte das Fahrpersonal auf die Pflicht aufmerksam machen müssen, heisst es auf Anfrage von CH Media. Insgesamt hätten sich die Leute sehr solidarisch gezeigt. Ein abschliessendes Fazit will man bei den Bundesbahnen aber noch nicht ziehen.

Postauto zieht derweil eine erste positive Bilanz. Eine Nachfrage bei den Gebietsleitern habe gezeigt, dass mindestens 95 Prozent der Reisenden routiniert eine Maske getragen hätten. Dies über alle Regionen hinweg, in der Stadt und auf dem Land.

Zürcher Verkehrsbetriebe geben noch vereinzelt Masken ab

Auch die regionalen Verkehrsbetriebe sind insgesamt zufrieden, wie eine Umfrage von CH Media zeigt. Die Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) schätzen, dass 95 Prozent der Fahrgäste am Montag eine Maske getragen haben. «Es gab ein paar Tage Vorlaufzeit, da hatten die Leute noch genug Zeit, sich zu informieren», sagt ein Mediensprecher. Wer keine Maske trage, werde durch die Ticketkontrolleure darauf hingewiesen. In der Anfangsphase würden diese auch noch vereinzelt Masken abgeben.

«Unsere Kunden auf Zug, Bus und Schiff hielten sich an die neue Maskenpflicht», heisst es auch aus der Region Bern. Eine überraschende Mehrheit der Pendler habe am Montagmorgen eine Maske getragen, so ein Mediensprecher der BLS. Nur in wenigen Fällen habe man Personen auf die Maskenpflicht aufmerksam machen müssen.

Ähnlich positiv ist das erste Fazit bei der Rhätischen Bahn (RHB) und bei der Schweizerischen Südostbahn (SOB). Die Fahrgäste seien sehr diszipliniert, nur wenige nicht informiert gewesen. «Das Zugpersonal macht die Fahrgäste in Durchsagen und auch in direkter Ansprache auf die Maskenpflicht aufmerksam», schreibt eine Sprecherin der RHB. Wer sich weigere, könne aufgefordert werden, den Zug an der nächsten Haltestelle zu verlassen. «Vorbildlich» hielten sich am Montag auch die Reisenden der SOB an die Maskenpflicht. Reisende ohne Maske werden gemäss einer Sprecherin «höflich darauf hingewiesen».

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