Talkshow

Nora Illi sorgt mit Auftritt bei Anne Will für heftige Kritik

Anne Will (links) diskutierte im ARD-Studio unter anderem mit der Schweizerin Nora Illi über Radikalisierung.

Anne Will (links) diskutierte im ARD-Studio unter anderem mit der Schweizerin Nora Illi über Radikalisierung.

Nora Illi, die Frauenbeauftragte des Islamischen Zentralrats, war am Sonntagabend zu Gast in der ARD-Talkshow von Anne Will. Der Auftritt der Schweizerin sorgte für heftige Kritik.

«Mein Leben für Allah: Warum radikalisieren sich immer mehr junge Menschen?» Zu dieser Frage lud die deutsche Talkmasterin Anne Will am Sonntagabend auf ARD zur Diskussion. Mit in der fünfköpfigen Runde: Die Schweizerin Nora Illi, ihres Zeichens Frauenbeauftragte des «Islamischen Zentralrats Schweiz» (IZRS).

Ihre Antwort auf die Frage der Sendung lautet übrigens: Mit Verboten, etwa vom Gesichtsschleier oder dem Beten in öffentlichen Räumen, schliesse man Muslime aus. Und hier beginne die Radikalisierung. Das blieb nicht unwidersprochen:

Für viel Stimmengewirr im TV-Studio sorgte insbesondere folgende Einschätzung Illis:

Sowohl in den klassischen als auch in den sozialen Medien sorgte der Auftritt der verschleierten Schweizerin für viel Echo. «Skandalauftritt» nennt es die Bild-Zeitung, von einer «Propaganda-Sendung» schreibt der Reporter der Welt und bei der FAZ titelt der Kritiker mit dem in der Sendung gefallenen Zitat: «Das kann man im öffentlichen Fernsehen nicht machen». Der Hashtag AnneWill mauserte sich in kürzester Zeit zum Trend auf Twitter:

«Skandal», schreit dieser Twitter-User ...

... während sich A.n.n.a Sorgen um ihre Empfangsgebühren macht. 

Mit Humor nimmt es dieser Twitterer.
Relativierende Worte kommen von Seiten des «Spiegels». 

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