Noch mehr Druck auf NOK

Angeführt von der grünen Grossrätin Monika Küng haben die Gegner der von den Nordostschweizerischen Kraftwerken (NOK) geplanten Freileitung zwischen Niederwil und Fischbach-Göslikon ihre Petition eingereicht.

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Aargauer Zeitung

«Hochspannung in den Boden», stand auf dem Banner, das die mitgereisten Petitionsunterzeichnenden gestern vor dem Regierungsgebäude in Aarau entrollten. Hintergrund der Forderung: Das Projekt der NOK, das zwischen Niederwil und Fischbach-Göslikon eine Hochspannungsleitung von drei Kilometer Länge mit Masthöhen von 85 Metern und Auslegerbreiten von 30 Metern vorsieht. «Die Unterschriften hatten wir schnell zusammen», freute sich Monika Küng, Grossrätin der Grünen im Bezirk Bremgarten. Zusammen mit dem Verein Verträgliche Starkstromleitung Reusstal hat die Bezirkspartei insgesamt 2200 Unterschriften gesammelt.

«Es geht uns darum, dass die Bevölkerung vor zusätzlicher elektromagnetischer Strahlung geschützt wird», erklärte die Grossrätin. «Die Landschaft mit ihrer Schönheit und ihrem grossen Wert als Naherholungsgebiet muss unbedingt erhalten bleiben», fügte VSLR-Vizepräsident Hans Kneubühler an. Staatsschreiber Peter Grünenfelder nahm die hübsch eingepackten Petitionsbögen freundlich in Empfang - und bekam zusätzlich süsse Schokolade-Erdmannlis aus dem Wohler Wald überreicht. Übrigens: Wie Grossrätin Monika Küng verriet, hofft sie im Kampf gegen die Freileitungen auf Unterstützung aus den Reihen der SVP.

«Ich will mich mit dem Thema befassen. Die Facts müssen auf den Tisch», bestätigte SVP-Grossrat Erwin Meier aus Tägerig auf Anfrage. «Für mich ist es ja praktisch ein Heimspiel», so Meier. (SPI)

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