Altglas

Noch mehr Altglas sammeln

Soll noch gesteigert werden: Altglas sammeln.

Noch mehr Altglas sammeln

Soll noch gesteigert werden: Altglas sammeln.

Die Sammelquote von 46 Prozent für wiederverwertbare Abfälle wie Altpapier, Altglas, Grünabfälle und Altmetall sollen die Bernerinnen und Berner bis 2015 auf rund 50 Prozent steigern.

So sieht es der Regierungsrat in dem von ihm genehmigten Sachplan Abfall 2009 vor. Bei den biogenen Abfällen setzt der Sachplan Leitplanken. Die Vergäranlagen schöpften zwar das energetische Potenzial dieser Abfälle aus, sie verdrängten jedoch gleichzeitig gut funktionierende Kompostierungsanlagen, heisst es in einer Mitteilung des Kantons.

Als verbesserungwürdig wird die Verwertung von Bauabfällen erachtet. Gegenwärtig würden im Kanton Bern erst 60 Prozent der mineralischen Bauabfälle verwertet. Das Potenzial betrage aber mindestens 80 Prozent. Zur Zielerrreichung müsse der Kanton seine Vorbildfunktion wahrnehmen und vermehrt recyclierbare Baustoffe einsetzen. Um der illegalen Entsorgung von Bauschutt entgegegnzuwirken, will der Regierungsrat die geltenden Vorschriften besser durchsetzen.

Regionalplanung gefordert

Bei den Inertstoffdeponien und Aushubablagerungsstellen bestünden in einzelnen Regionen Defizite. Hier müssten die Regionalplanungsverbände genügend Ablagerungsstandorte in ihren Richtplänen festlegen. Weiter sei die Behandlung und Verwertung von verunreinigtem Aushubmaterial und von Abfällen aus der Strassenentwässerung zu verbessern.
Laut der Mitteilung wird nur ein geringfügiger Anstieg der Siedlungsabfälle erwartet. Die Kapazitäten der Kehrichtverbrennungsanlagen reichten deshalb aus. Nicht verändert würden die Einzugsgebiete der Kehrichtverbrennungsanlagen. Das gelte auch für die Region Huttwil, wo dieses Thema intensiv diskutiert wurde. (uz)

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