Noch acht Beschwerden gegen Konzessionen hängig

Videojournalistin von Tele Tell (Archiv)

Videojournalistin von Tele Tell (Archiv)

«Tele Tell» zieht seine Beschwerde gegen die Konzessionsvergabe an das Innerschweizer «Tele 1» zurück. Dies teilte das Bundesverwaltungsgericht mit. Damit sind noch acht Beschwerden gegen die Vergabe von Radio- und TV-Konzessionen hängig.

Der wohl prominenteste Fall betrifft das leer ausgegangene Zürcher "Radio Energy". Vor wenigen Wochen wurde eine Petition mit 100 000 Unterschriften beim Bundesrat eingereicht. Für den Sender aus dem Hause Ringier machten sich auch verschiedene öffentliche Personen aus der Showszene stark.

Ebenfalls noch hängig ist die Beschwerde der "Medien für Erwachsene AG" (MFE), die sich gegen die Vergabe der Konzessionen an "Radio Basilisk" und "Basel One" für die Region Basel wehrt. Noch unentschieden ist auch der juristische Kampf der Initianten von "Radio Südost" gegen die Erteilung der Konzession an "Radio Grischa".

In der Region Aargau wehrt sich der Zürcher Medienunternehmer Roger Schawinski dagegen, dass er mit seiner "Radio AG" gegen "Radio Argovia" unterlegen ist. In der Westschweiz ist noch die Beschwerde des Genfer Lokalsenders "One FM" hängig.

Dieses Verfahren ist suspendiert, weil "Buzz FM" seine Konzession an die unterlegene Konkurrentin abtreten will. Über den Rekurs von "Première LuNe" dagegen wird wohl das Bundesverwaltungsgericht entscheiden müssen.

Auch bei den Fernsehkonzessionen ist noch nicht alles klar: Hängig ist die Beschwerde von "Tele Säntis" gegen die Konzessionsvergabe an "Tele Ostschweiz" und jene von "Arc TV" an "Canal Alpha Plus".

Meistgesehen

Artboard 1