Nicht alle wollen 30 km/h

Die Gemeindeversammlung in Gipf-Oberfrick hat am 27. November mit grossem Mehr 130000 Franken bewilligt für die Planung der Einführung von Tempo 30 auf den Quartierstrassen. Damit sind jedoch nicht alle Dorfbewohner einverstanden.

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Zwei junge Stimmberechtigte haben damit begonnen, Unterschriften für ein Referendum zu sammeln. Innert Wochenfrist verfügten die Brüder Emanuel und Dominik Suter bereits über rund 200 Unterschriften. Bis zum Montag, 4.Januar 2010, sind laut Gemeindeschreiber Urs Treier 230 gültige Unterschriften einzureichen.

In Gipf-Oberfrick hat der Verkehr stark zugenommen. Anwohner beschwerten sich beim Gemeinderat, dass auf den Quartierstrassen zu schnell gefahren werde. Aus dem vom Gemeinderat in Auftrag gegebenen Verkehrsgutachten geht hervor, dass die Wohn- und Lebensqualität in den Quartieren durch die Einführung von Tempo 30 angehoben werden könnte. Dabei würde auch der Schleichverkehr auf die Hauptverkehrsachse (Landstrasse) gelenkt. (chr)