Seine Unterschrift markiere "den Abschluss einer langen Reise", sagte Richardson. Zuvor hatte der von Demokraten kontrollierte Kongress des Staates dafür votiert, lebenslange Haft ohne Bewährung als Höchststrafe einzuführen.

Richardson, der sich im vergangenen Jahr um die US-Präsidentschaft beworben hatte, sprach vom "schwersten Entscheid" seiner politischen Karriere. Dem Justizsystem, wie es derzeit arbeite, traue er aber nicht zu, letzte Entscheidungsinstanz über Leben und Tod zu sein.

2007 hatten die US-Bundesstaaten New York und New Jersey beschlossen, die Todesstrafe abzuschaffen. Derzeit wird die Strafe in 36 der 50 US-Bundesstaaten vollstreckt.

Laut dem Informationszentrum Todesstrafe wurden in diesem Jahr schon 20 Menschen in den USA hingerichtet, mehr als die Hälfte davon in Texas.

In New Mexico wurde seit der Wiedereinführung der Todesstrafe im Jahr 1976 ein Mensch hingerichtet. Zuletzt mussten zwei Häftlinge mit ihrer Hinrichtung rechnen.