Nadia Rambaldi

Die Sommerhalde-Wohnbau AG ist die neue Grundeigentümerin der ehemaligen Parzelle von Peter Bolliger im Gebiet Sommerhalde und möchte das Gebiet nun erschliessen. Dazu müsste die Baumattstrasse ausgebaut werden, im Gebiet im Feld ein Wendeplatz und zwei Zufahrtsstrassen zu der Hinterwilerstrasse ausgebaut werden. Damit der gesetzliche Abstand von vier Metern zwischen Wohnhäusern und Baumattstrasse eingehalten werden kann, soll die Baumattstrasse ins Gebiet Sommerhalde verschoben werden. Am Sommerhaldehügel und im Gebiet im Feld sind Doppeleinfamilienhäuser und Terrassenhäuser geplant, wie Martin Hauri von der Sommerhalde-Wohnbau AG sagt.

Vorschläge schriftlich einreichen

In einem ersten Schritt soll nun die Erschliessung planerisch mittels Verfahren sichergestellt werden. Dazu findet morgen Mittwochabend im Gemeindesaal eine Orientierungsveranstaltung statt. Die Entwürfe und die Planungsberichte liegen seit dem 8. Februar in der Gemeindekanzlei auf und können bis zum 26. Februar eingesehen werden. In einem Mitwirkungsverfahren ist die Bevölkerung gefordert, Bemerkungen und Vorschläge zu den Entwürfen zu machen.

«Wir haben alle Anwohner persönlich angeschrieben und das Mitwirkungsverfahren amtlich publiziert», sagt Gemeindeschreiber Hans Stadler. Auch Martin Hauri von der Sommerhalde-Wohnbau AG stand schon in Kontakt mit den Anwohnern der Baumattstrasse. Beide hoffen auf eine rege Teilnahme seitens der Bevölkerung an der Orientierung am Mittwochabend. «Das Departement Bau, Verkehr und Umwelt hat eine Vorprüfung der Erschliessungsplanung vorgenommen und diese genehmigt», sagt Stadler. Einwohner, die Bemerkungen und Vorschläge haben, können diese nun schriftlich auf einem von der Gemeinde zur Verfügung gestellten Formular eintragen. Die Gemeinde Uerkheim hat bei der Erschliessung die Federführung, finanziert wird das Ganze von der Sommerhalde-Wohnbau AG und von der Firma Heiniger.

Möglichkeiten für Einsprachen

Nach dem Mitwirkungsverfahren und dem Auflageverfahren werden allfällige Einsprachen bereinigt. Sobald die Erschliessung rechtskräftig ist, wird das Baugesuch eingereicht. Auch gegen das Baugesuch kann Einsprache erhoben werden, allerdings nur von direkt betroffenen Anwohnern.