Stadtpark

Neuer Stadtpark kostet 3 Millionen Franken

Neuer Stadtpark kostet 3 Millionen Franken

Neuer Stadtpark kostet 3 Millionen Franken

Zugang zum Rhein, Flächen zum Spielen, aber auch Möglichkeiten für Veranstaltungen. All dies soll der Stadtpark Ost in Rheinfelden künftig bieten. Am 16. Juni entscheiden die Einwohner über das Projekt.

Lilly-Anne Brugger

Drei Millionen Franken für die Aufwertung des Rheinfelder Stadtparks – an der öffentlichen Informationsveranstaltung war da und dort Skepsis zu hören, ob die Stadt hier nicht zu viel Geld ausgebe. Von einem Wunschzettel, der anscheinend in allen Belangen erfüllt werde, war gar die Rede.

Doch der Stadtrat zeigte zuerst im Rathauskeller und später im künftigen Stadtpark, wofür diese drei Millionen Franken verwendet werden. Grundtenor: Die Neugestaltung des Stadtparks komme mit Kosten von 140 Franken pro Quadratmeter günstig, koste doch die Gestaltung ähnlicher Pärke zwischen 150 und 250 Franken pro Qua-dratmeter.

Neuer Zugang zum Rhein

Grosse Veränderungen wird es im Rahmen der Umgestaltung des Stadtparkes Ost am Rheinufer geben. Hier soll der Zugang zum Rhein erleichtert werden, die steil zum Flussufer abfallende Böschung bleibt aber bestehen. Geplant sind zwei Treppen, dazwischen werden Sitzstufen gebaut. Von dort kann die Aussicht auf die Rheinfelder Altstadt und die alte Rheinbrücke genossen werden.

Der Wunsch, diesen Zugang zum Rhein zu schaffen, sei in runden Tischen, an denen Anwohner, Elternverein, Schjkk, Ortsparteien und weitere Interessengruppen teilgenommen hätten, entstanden, erklärte Stadtammann Franco Mazzi. Oberhalb der Stufen, die zum Rhein führen, sollen Sitzgelegenheiten entstehen und dahinter ein fliessender Übergang zum restlichen Parkgelände geschaffen werden.

Platz zum Spielen

Hinter dem neu geschaffenen Rheinzugang wird der Stadtpark zum Sonnbaden und Verweilen einladen. Oberhalb des Verbindungsweges, im Moment ist er von einer Allee gesäumt, soll Platz zum Spielen geschaffen werden.

Einerseits wird die Wiese bewusst nicht weiter unterteilt, andererseits entsteht in der südwestlichen Ecke des Stadtparks ein Spielplatz, der speziell auf die Bedürfnisse älterer Kinder abgestimmt ist und zahlreiche Möglichkeiten zum Klettern und Entdecken bietet. In der Nähe des Spielplatzes wird eine WC-Anlage entstehen. Die grosszügige Spielwiese neben dem Spielplatz wird so verdichtet, dass künftig im Stadtpark auch Veranstaltungen stattfinden können.

Der Stadtpark West mit dem neuen Geissengehege, das Kurzentrum und der Stadtpark Ost seien früher ein Ensemble gewesen, erklärte Stadtammann Franco Mazzi.

Dieser Gedanke soll mit der Neugestaltung des Parks wieder aufleben. Deshalb ist vorgesehen, den Stadtpark Ost auch via Stadtpark West und Kurzentrum zu erschliessen. Im Stadtpark selber soll zwischen dem neuen Rheinzugang und der Roberstenstrasse eine Promenade entstehen. Diese wird rollstuhlgängig ausgebaut.

Der neue Stadtpark soll auch ökologisch wertvoll werden. So ist entlang dem Fischerweg eine Blumenwiese geplant. Dazwischen sollen Wildstaudenrondellen angelegt werden, in denen sich die verschiedensten
Tiere heimisch fühlen können.

Folgekosten bis 10 000 Franken

Um im Stadtpark Ost all diese Veränderungen vornehmen zu können, beantragt der Stadtrat an der Gemeindeversammlung einen Kredit von 3,05 Millionen Franken. Ausserdem sei mit Unterhaltskosten in der Höhe von 60 000 bis 100 000 Franken pro Jahr zu rechnen.

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