Baugesuch

Neuer Anlauf fürs Hegi-Haus in Wohlen

Neuer Versuch: Bauherr Bernhard Hegi. (ba/Archiv)

Bernhard Hegi

Neuer Versuch: Bauherr Bernhard Hegi. (ba/Archiv)

Im Herbst hat sich der Wohler Gemeinderat gegen das 2-Millionen-Franken-Projekt von Bernhard Hegi an der Zentralstrasse gestellt. Es erfüllte die Vorgaben der Kernzone nicht. «Mit der Überarbeitung ist jetzt auch die Ortsbildpflege einverstanden», so Bauverwalter Marcel Wegmann.

Andrea Weibel

Zum zweiten Mal innert Jahresfrist liegt auf der Gemeinde Wohlen ein Baugesuch für vier neue Wohnungen im Dachgeschoss des ehemaligen Hegi-Verkaufsladens an der Zentralstrasse auf. «Eine rechtsgültige Absage für das erste Gesuch habe ich bis heu-te zwar nicht erhalten», sagt Bauherr Bernhard Hegi.

Doch die Gemeinde, vor allem die Ortsbildpflege, war mit dem ersten Gesuch nicht einverstanden. «Das zusätzliche Geschoss kam einem vor, als wäre es ins Dach hineingedrückt worden, es wirkte als Fremdkörper und passte nicht zur Umgebung», beschreibt Bauverwalter Marcel Wegmann.

«Architektonisch klar verbessert»

«Von der Nutzung her hat sich nach der Überarbeitung nichts verändert», erklärt Wegmann weiter. «Aber architektonisch ist das Projekt verbessert worden.» Neu soll das Dach angehoben werden, um ein zusätzliches Vollgeschoss einzubauen. Die vier Wohnungen werden so durchgehend doppelstöckig. «So passt der Aufbau besser zum Rest des Gebäudes und alles wird einheitlicher», sagt er.

«Es musste gar nicht so viel verändert werden, um die Ortsbildpflege zufrieden zu stellen», weiss der Bauherr, der für Verbesserungsvorschläge offen war. «Die Fassade und die Flucht entlang der Zentralstrasse wurden gleich übernommen.» Neu sind dem Hotel Bären Erker anstelle der vorher geplanten Balkone zugewandt. «Das wirkt voluminöser, mir ist das recht», sagt der Bauherr schulterzuckend.

Nur noch vor den Gemeinderat

«Das neue Baugesuch wurde von der Wohler Raum-, Bau- und Verkehrsplanungskommission schon am 16. Dezember gutgeheissen», so Bernhard Hegi. «Nun muss es nur noch vom Gemeinderat abgesegnet werden.»

Wie gut die Chancen dafür stehen, kann Marcel Wegmann nicht abschätzen. «Aber von den Beteiligten sind alle zufrieden», sagt er. Auch Bernhard Hegi gefällt die überarbeitete Version seines Baus. «Ich bin absolut zufrieden, wenn der Gemeinderat das Projekt so genehmigen kann und es dann endlich gebaut wird.»

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