Der neue "Shorty" ist etwas dicker, dadurch stabiler und besser im Boden verankert als die erste Version. Wichtig war der Stadt Zug aber auch dieses Mal, dass die Skulptur nicht auf einem Sockel steht. "Man soll der Kunst auf Augenhöhe begegnen können", sagte Jacqueline Falk, Leiterin für Kultur der Stadt Zug, gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

Die erste Version des Waldrapp war 2013 anlässlich des Kunstfestivals "Reactivate! Art in public Space" aufgestellt worden. Er war eine Hommage an den Waldrapp "Shorty", der aus einem bayerischen Aufzuchtsprogramm nach Süden fliegend die Orientierung verloren hatte und in Zug den Winter verbrachte.

Die Skulptur verschwand im September 2015. Bis heute ist sie spurlos verschwunden. Taucher haben erfolglos den See nach ihr abgesucht. Aus der Bevölkerung kamen keine sachdienlichen Hinweise. Ob das Kunstwerk Opfer von Dieben oder Vandalen wurde, ist unklar. Die zweite Version des "Shorty" hat ebenfalls Künstler Martin Chramosta erstellt.