Die Umfrage hat das Online-Marktforschungsinstitut «Marketagent» zwischen dem 3. bis 10. Mai 2013 im Auftrag der Zeitung «Schweiz am Sonntag» bei 475 repräsentativ ausgewählten Personen durchgeführt.

Gemäss den Resultaten liegt die Zustimmung zur Juso-Initiative, die voraussichtlich im November zur Abstimmung kommt, bei Frauen mit 61 Prozent signifikant höher als bei Männern (49 Prozent Ja-Anteil).

Westschweizer stärker dafür

In der Westschweiz stösst die Initiative mit 61,5 Prozent auf deutlich mehr Zustimmung als in der Deutschschweiz mit 53 Prozent. In den Altersgruppen sind die Jüngeren zwischen 18 und 29 Jahren skeptischer (Ja-Anteil: 52 Prozent) als die Älteren zwischen 50 und 65 Jahren (Ja-Anteil: 58 Prozent).

Laut der Umfrage bezeichnen 69 Prozent der Befragten Saläre von mehr als einer Million Franken als «eher nicht» oder «überhaupt nicht» nachvollziehbar. Nur gerade 31 Prozent der Befragten haben Verständnis für Löhne, die eine Million Franken übersteigen. Bemerkenswert ist, dass die 1:12-Initiative mehrheitlich auf Zustimmung stösst, obwohl ebenfalls eine Mehrheit glaubt, dass grosse Firmen die Schweiz verlassen könnten, sollte die Initiative angenommen werden.

15,5 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass «viele» Firmen abwandern würden. 62,5 Prozent glauben an «vereinzelte» Firmenverlagerungen ins Ausland. Und 23 Prozent glauben nicht, dass wegen der 1:12-Initiative Unternehmen die Schweiz als Standort verlassen würden.