Anspruch auf eine Rückerstattung der Ersatzabgabe hat ab dem nächsten Jahr nur noch derjenige Ersatzpflichtige, der die gesamte Dienstleistungspflicht erfüllt hat. Das schreibt die Eidgenössische Steuerverwaltung (ESTV) in einer Mitteilung.

Ab dem 1. Januar 2011 folgen weitere Änderungen. Ab diesem Datum werden der Verheiratetenabzug von 5500 Franken sowie der Abzug der invaliditätsbedingten Kosten des Ersatzpflichtigen gestrichen. Diese beiden Abzüge würden bereits bei der direkten Bundessteuer berücksichtigt, begründet die ESTV.

Zudem wird ab 2011 die Mindestabgabe von 200 auf 400 Franken erhöht. Die Ersatzabgabe beträgt weiterhin drei Prozent des steuerpflichtigen Einkommens. Neu wird die halbe Ersatzabgabe auch dann geschuldet, wenn mehr als die Hälfte des entsprechenden Militärdienstes geleistet worden ist.