Heute werden die Gebühren von der Billag AG einkassiert, die dafür jährlich 55 Millionen Franken vom Bund erhält. Preisüberwacher Stefan Meierhans hatte die Abschaffung der Billag gefordert, weil sie die Radio- und TV-Gebühren nur verteure. Diese würden besser mit der direkten Bundessteuer erhoben.

Die KVF hatte sich mit einer parlamentarischen Initiative von Natalie Rickli (SVP/ZH) zu befassen, die den Entscheid des Bundesamtes für Kommunikation (BAKOM) rückgängig machen will, ab dem 1. September 2009 auch für den Radio- und Fernsehempfang via Handy und Internet Gebühren zu erheben.

Wie Präsident Andrea Hämmerle (SP/GR) am Dienstag mitteilte, hat die KVF mit 17 zu 8 Stimmen die Diskussion um die Initiative sistiert. Mit einem Postulat verlangt sie vom Bundesrat, das Inkassosystem über die Billag AG darzustellen und Alternativen vorzulegen.