Über das Bundesgesetz über Finanzhilfen für familienergänzende Kinderbetreuung (Anschubfinanzierung) unterstützt der Bund seit 2003 die Schaffung von neuen Betreuungsplätzen. Rund 24 000 Plätze sind so seither entstanden, was einem ein Plus von 40 Prozent entspricht.

Bis zum Ende des Programms, welches das Parlament auf Ende Januar 2011 festgelegt hat, werden es insgesamt etwa 33 000 Plätze sein, wie Bundesrat Pascal Couchepin sagte. Die Investitionen des Bundes belaufen sich auf rund 200 Millionen Franken.

Da die Nachfrage nach Betreuungsplätzen aber nach wie vor grösser als das Angebot ist, will die Motion das Impulsprogramm um vier Jahre verlängern. Der Bundesrat soll dem Parlament bis spätestens Ende 2009 die Botschaft unterbreiten. Bekämpft wurde das Begehren einzig von der SVP.