Thailand

Nächtliche Ausgangssperre in Thailand verlängert

Ein Mädchen hilft bei den Aufräumarbeiten in Bangkok nach den schweren Unruhen

Ein Mädchen hilft bei den Aufräumarbeiten in Bangkok nach den schweren Unruhen

In Thailand normalisiert sich die Lage nach Auffassung der Regierung wieder. Die nach den schweren Unruhen verhängte nächtliche Ausgangssperre in der Hauptstadt Bangkok und mehreren Provinzen wird jedoch verlängert.

Das nächtliche Ausgehverbot für Bangkok und mehrere Provinzen gelte auch noch am Sonntag und Montag, erklärte Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva. Vier Tage nach dem gewaltsamen Ende der Strassenkämpfe in Bangkok sprach Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva von einer Normalisierung der Lage.

"Alles ist ruhig und kehrt zur Normalität zurück", sagte Abhisit in seiner wöchentlichen Rede an die Nation im Fernsehen. Am Montag sei mit normalem Verkehr zu rechnen. Auch Schulen und Behörden sollten wieder öffnen.

Seit Mitte März hatten die oppositionellen sogenannten Rothemden erbittert gegen die Regierung protestiert und Neuwahlen gefordert. In Bangkok hielten sie über Wochen ein Geschäftsviertel besetzt, das die thailändische Armee am Mittwoch schliesslich stürmte.

Die Anführer der Rothemden ergaben sich daraufhin, viele wütende Regierungsgegner steckten jedoch Gebäude in Brand. Seit Beginn der Proteste wurden 86 Menschen getötet und rund 1900 verletzt. Die Ausgangssperre war am Mittwoch nach der gewaltsamen Niederschlagung der Oppositionsproteste in der Hauptstadt verhängt worden.

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