Nach Urteil: «Alimenteninkasso Mittelland» gibt auf

Der neu gegründete Verein «Alimenteninkasso Mittelland» gibt auf: Das Aargauer Handelsgericht hat entschieden, dass der Verein die Mitarbeiter nicht weiter beschäftigen darf. Die Frauenzentrale Aargau, die das Alimenteninkasso vorher alleine betrieben hatte, war gegen die neue Konkurrenz vor Gericht gegangen.

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Aktenklau AIK

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Aargauer Zeitung

Wie das Regionaljournal Aargau/Solothurn berichtet, gibt der Verein «Alimenteninkasso Mittelland» seine Aufgaben ab. Die zwölf Gemeinden würden aber weiterhin von denselben Mitarbeiterinnen betreut, jedoch unter einer neuen Organisation.

Die Frauenzentrale Aargau war gegen den Verein vor Gericht gezogen, weil offenbar Akten der Frauenzentrale entwendet worden waren. Die Frauenzentrale äussert sich in einem Communiqué zufrieden über das Urteil. «Ja, wir sind dankbar, dass nun endlich Klarheit herrscht und wir Recht behalten haben», sagt Doris Fischer-Taeschler, Präsidentin der Betriebskommission der Alimenteninkassostelle (AIK). (dge)