Eisenbahnunglück

Nach Unfall wieder Testfahrten mit Stadler-Zügen in Norwegen

Beim Unglück Mitte Februar wurden fünf Menschen verletzt

Beim Unglück Mitte Februar wurden fünf Menschen verletzt

Die Norwegischen Staatsbahnen (NSB) führen seit Montag wieder Testfahrten mit Flirt-Zügen der Thurgauer Stadler Rail durch. Die Testfahrten wurden nach einem Unfall am 15. Februar ausgesetzt.

Tim Büchele, Sprecher von Stadler Rail, bestätigte eine entsprechende Meldung in der Neuen Zürcher Zeitung vom Mittwoch.

Ein Zwischenbericht der norwegischen Havariekommission hat ergeben: An den Flirt-Zügen wurden keinerlei Mängel festgestellt. Der Unfall, bei dem fünf Personen verletzt wurden, ist auf überhöhte Geschwindigkeit zurückzuführen. Der Zug sprang mit Tempo 135 von den Schienen, das auf einer Strecke, auf der 70 km/h erlaubt sind.

Laut Tim Büchele rechnet man bei Stadler Rail damit, dass die Flirt-Züge Anfang April für den regulären Verkehr zugelassen werden. Die NSB kaufen beim Unternehmen des Thurgauer SVP-Nationalrats Peter Spuhler 50 fünfteilige Flirt-Triebzüge.

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